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Die Sportart Triathlon besteht aus drei unterschiedlichen Bewegungsarten (Schwimmen, Radfahren, Laufen), die direkt hintereinander ohne Pause zu absolvieren sind. Jede dieser Sportarten erfordert eigene Bewegungsabläufe, die jeweils verschiedene Muskelgruppen beanspruchen. Bei der Frage nach einer sinnvollen Leistungsdiagnostik im Triathlonsport müssten also folglich alle drei Sportarten in separaten Diagnostiken getestet werden, um die unterschiedlichen Intensitäten für das Training der jeweiligen Disziplin zu ermitteln. Im Triathlon-Leistungs- und Profisport wird dementsprechend genau so vorgegangen . Für den ambitionierten Freizeittriathleten sind in der Regel drei Diagnostiken in der Durchführung zu aufwendig und zudem zu kostspielig.
Also stellt sich dem Breitensportler, der mit Triathlon beginnen möchte/sich gezielt verbessern möchte die Frage: in welcher der drei Sportarten ist eine Leistungsdiagnostik für mich sinnvoll? Um diese Frage zu beantworten, sollte man die eigenen Schwächen und Stärken beleuchten. Wenn beispielsweise seit Jahren regelmäßig gelaufen wird, mit dem Radfahren aber gerade erst begonnen wurde, macht es durchaus Sinn, eine Leistungsdiagnostik auf dem Rad durchzuführen, um hier schnellere Fortschritte zu erreichen. Hat man das Gefühl in allen drei Sportarten relativ ausgeglichen zu sein, bietet sich eine Diagnostik in der Disziplin an, in der in der letzten Zeit evtl. eine Leistungsstagnation zu erkennen war.
Auch beim Schwimmen sind leistungsdiagnostische Messverfahren möglich, wenngleich auch diese in der Regel mit höherem Aufwand verbunden sind als Diagnostiken auf dem Rad oder beim Laufen. Die Laktatdiagnostik lässt sich hier recht unkompliziert durchführen und ermöglicht brauchbare Ergebnisse, die in ihrer Berechnung auf Studien gestützt sind, die mit Schwimmern vorgenommen wurden.
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